EINLEITUNG ÜBER DIE TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN (TCM)

 

Die chinesische Medizintheorie basiert auf drei zentralen Säulen, die als Leitkriterien für jede Diagnose gelten. In der Synthese ermöglichen sie dem Therapeuten eine exakte energetische Ursache der Störung festzustellen. Es handelt sich hierbei um Yin und Yang, die Fünf Elemente und die Vitalsubstanzen.

 

Yin und Yang

Yin und Yang stellen die zwei Grundkräfte des Universums dar. Es gibt vier Hauptaspekte, um ihre dynamische Interaktion zu veranschaulichen:

1. Yin und Yang sind Gegensätze.

2. Yin und Yang sind voneinander abhängig.

3. Yin und Yang verbrauchen sich wechselseitig.

4. Yin und Yang wandeln sich jeweils ineinander um.

Yin und Yang werden als zwei einander gegenüberstehende Kräfte angesehen, wie z.B., Sonne und Schatten. Doch es liegt noch viel mehr in diesen Kräften. Wo es Sonne gibt, muss auch Schatten sein - jedes Phänomen bedingt an sich das Vorhandensein des anderen, und sie sind untrennbar miteinander verbunden. Dies macht die gegenseitige Abhängigkeit von Yin und Yang aus. Mit dem Wandel der Jahreszeiten verändert sich das Verhältnis von Sonne und Schatten ständig. Am Morgen geht die Sonne auf, und wie der Tag verläuft, nimmt die Helligkeit zu, während der Schatten immer kürzer wird. Mit der Dämmerung kehrt sich das Verhältnis um, bis die Sonne untergeht. Yin und Yang sollen sich wechselseitig verbrauchen. Die Nacht entspricht Yin, der Tag Yang. Es gibt kein statisches Gleichgewicht, denn ein jedes von beiden wandelt sich ständig in das andere um.

 

Yin und Yang in der chinesischen Medizin

Jeder Mensch hat ein individuelles Gleichgewicht von Yin und Yang. Yang wird mit dem Feuer assoziiert. Es ist trocken, hell, heiß, aktiv und aufwärts, bzw. nach außen gerichtet.

Yin entspricht dem Wasser in einem tiefen Gewässer. Es ist nass, dunkel, tief, kalt und ruhig. Die Fülle oder der Mangel an Qi-Energie, die vorhandene Energie im Organismus, bestimmt, wie stark sich die Symptome einer Yin-Yang-Unausgewogenheit manifestieren. Je mehr Energie vorhanden ist, desto stärker sind die Symptome einer Yang-Fülle oder einer Yin-Fülle.

Der Therapeut beurteilt das relative Yin-Yang-Gleichgewicht bei einem Menschen und legt sein Behandlungskonzept im Hinblick auf eine Ausgewogenheit der Energien fest.

 

Die fünf Elemente

Die fünf Elemente können als dynamische Qualitäten verstanden werden, die alle ineinander wirken und jedem und allem im Universum entsprechen.

Die fünf Elemente sind:

Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

Jedes der fünf Elemente repräsentiert eine Jahreszeit, ein Klima, eine Geschmacksrichtung, eine Farbe, ein Geräusch, eine Emotion, einen Geruch, eine Bewegung, ein Sinnesorgan und einen Körperteil.

Sie sind jeweils mit zwei unterschiedlichen inneren Organen verbunden, einem Yang-Organ und

einem Yin-Organ.

Das Element Wasser steht mit der Blase und den Nieren in Beziehung; beide sind mit der Assimilation des Wassers in unserem Organismus befasst.

Die fünf Elemente sind miteinander verbunden, jedes einzelne bringt das nächste hervor.

Wenn ein Organ und das entsprechende Element aus dem Gleichgewicht gerät, sind, weil alle Elemente miteinander verbunden sind, alle anderen Elemente ebenfalls davon betroffen.

Ein solches Ungleichgewicht zeigt sich beim Menschen in unterschiedlicher Form und Symptomatik.

Es kann sich in der Gesichtsfarbe widerspiegeln, im Klang der Stimme, einer Veränderung im Gemütszustand sowie in einer Funktionsstörung der zugeordneten Organe.

 

Die Vitalsubstanzen

Zu den Vitalsubstanzen zählen das Qi, das Blut, die Jing-Essenz, die Körperflüssigkeiten und das Shen oder der Geist (Vitalität und seelischer, emotionaler sowie spiritueller Seinszustand eines Menschen).

Qi ist die Energie, die allem im Universum zugrunde liegt. In verdichteter Form wird es zu Materie, aufgelöst wird es zu Geist. Alles Lebende, sich Bewegende ist von Qi durchdrungen.

Qi im menschlichen Körper wird durch das Zusammenspiel von Nahrung, die wir zu uns nehmen und durch Magen und Milz verdauen, und der Luft, mit der wir unsere Lungen beatmen, erzeugt .Das Qi erzeugt alle Bewegungen in uns, wie den Herzschlag, die Fortsetzung der Atmung im Schlaf sowie die Assimilation der Nahrung und die Fähigkeit den Körper und die Gedanken zu bewegen. Das Qi schützt uns vor Krankheit und hält unseren Körper warm.

Ein Qi-Mangel oder eine Qi-Stagnation führt unweigerlich dazu, dass unser Organismus die Nahrung nicht mehr umwandeln und transportieren kann; er kann sich nicht länger warmhalten und ihm fehlt die Widerstandskraft gegen Krankheit.

Das Blut, in der chinesischen Medizin, ist die Flüssigkeit, die den Organismus nährt und durchfeuchtet.

Es beherbergt auch das Shen (den Geist) .

Die Jing-Essenz ist ein Vermächtnis unserer Eltern. Ihre Stärke entscheidet über die Robustheit unserer Konstitution. Das Jing wird in den Nieren gespeichert und fördert unsere gesamte Entwicklung.

Die Jing-Menge, die uns bei der Geburt mitgegeben wurde, muss bis ans Lebensende reichen. Je mehr wir für unsere Gesundheit tun, desto besser können wir uns das Jing bis ins hohe Alter hinein erhalten.

Die Körperflüssigkeiten oder Säfte sind leicht wässrig und zirkulieren an der Oberfläche des Körpers.

Sie nähren Haut und Muskeln und treten in Form von Schweiß oder Speichel und Schleim aus.

Die schwereren und mehr im Inneren des Organismus anzutreffenden Flüssigkeiten durchfeuchten die Gelenke, das Gehirn, die Wirbelsäule und das Knochenmark. Die Körperflüssigkeiten müssen geschmeidig fließen und in ausreichendem Maß vorhanden sein, damit wir gesund bleiben.

Das Shen entspricht unserem Geist und ist ebenso von Qi durchdrungen. Es ist im Herzen an der Seite des Blutes beherbergt. Das Shen gilt als feinstofflich und leicht und ist somit auf das Blut angewiesen (eine schwere Substanz), um im Körper gebunden zu werden.

 

( Literatur: Chinesische Medizin von Angela Hicks )

 

 

SHIATSU

 

Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu "Fingerdruck".

Hierbei handelt es sich um eine japanische Ganzkörperbehandlung auf der

Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Eine Shiatsu-Anwendung zielt direkt auf eine Veränderung der behandelten Körperzone.

Sie bezieht sich auf die im Körper zirkulierende Lebensenergie (Qi), die in

Energiebahnen,den sogenannten Meridianen, fließt.

An bestimmten Punkten (Akkupunkturpunkte) auf den Meridianen kann diese Energie

erspürt werden. 

Die Elemente und ihre Blockaden werden erpürt und wieder ins fließen gebracht.

Krankheiten kündigen sich oft frühzeitig durch Ungleichgewichte in den

Meridianen an.

Mit Shiatsu kann man diese Ungleichgewichte ausgleichen. 

Dies bedeutet, dass diese uralte präventive Shiatsu-Massage nicht nur

zur Anregung der Selbstheilungskräfte dient, sondern sie stellt eine Methode dar,

schon im Vorfeld Krankheiten zu vermeiden.

 

Dauer: 60 - 90 min

Kosten: 65,- €

 

 

 

erdenkind1@hotmail.com

0201-5596602

Ackerstr.29, Essen

MahaShakti

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